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Wie ungünstige Lebensmittelkombinationen Deine Gesundheit ruinieren

Ungünstige Lebensmittelkombinationen? Was soll das denn jetzt? Hast du deine Ernährung nicht schon längst nach bestem Wissen und Gewissen optimiert? Verzichtest du schweren Herzens auf liebgewonnene Leckereien? Und trotzdem grummelt es noch immer im Gedärm?

Zugegeben, die Ernährung ist eine Wissenschaft. Aber die lässt sich erlernen. Das Problem sind die vielen Optionen.

Doch selbst wenn du deine Nahrung deiner Überzeugung gemäß auswählst – wer weiß, ob sich dies langfristig positiv auf deine Gesundheit auswirkt? Spielt jetzt auch noch die Kombination der Lebensmittel eine Rolle? Genügt nicht allein der Glaube? 

Gehen wir also davon aus, du liegst richtig: Warum fühlst du dich dann jetzt nicht viel besser als vorher? Ist es denn wirklich normal, nach dem Essen immer müde zu sein?

Gibt es ungünstige Lebensmittelkombinationen, oder ist das nur ein neuer Marketing-Gag?

Adieu, perfekter Happen!

Möglicherweise liegt es an der Zusammenstellung der Mahlzeitenbestandteile. Als ich zum ersten Mal von ungünstigen Lebensmittelkombinationen hörte, fiel ich aus allen Wolken. Mein Leben lang hatte ich mein Essen so zusammengestellt, wie ich es gelernt hatte. So, wie es alle taten. Wie hätte ich auf die Idee kommen sollen, dass Müsli mit Obst und Nüssen einem Giftcocktail entspricht? Wo doch die Zutaten als so gesund gelten!

Was ist, abgesehen vom ethischen Aspekt, falsch am klassischen Mittagsteller, auf dem Gemüse, Kartoffeln und Fisch beieinander liegen?

Warum ist der vermeintlich gesunde Proteinriegel, bestehend aus Trockenobst und Nüssen, für den ich auf mein Stück Kuchen oder die Schokolade am Nachmittag verzichte, nicht exklusiv, sondern explosiv?

Die Mehrheit aller Koch- und Zubereitungsrezepte berücksichtigt den Kombinationsaspekt allenfalls in Hinsicht auf eine Geschmacksoptimierung. Und diesbezüglich harmonieren halt Fett und Kohlenhydrate am besten.

Kann ich jetzt meinen perfekten Happen vergessen? Und all die Geschmacksekstasen garantierenden Leckereien, wie Rohkosttorten und virtuos zusammengestellte Gourmetteller?

Wäre das nicht trostlos?

Verdauungszeiten sind nicht alles

Im Grunde ist alles ganz einfach: Verschiedene Nahrungsmittel haben unterschiedliche Verdauungszeiten. Dies habe ich bereits in meinem kostenlosen e-Book “Blähungen? Nein danke!thematisiert.

Da der Verdauungstrakt eine Einbahnstraße ist, kommt leicht Verdauliches nicht an zuvor verspeistem, schwer Verdaulichem vorbei. Erste Reibereien entstehen bereits im Magen.

Der Magen als Sammelbehälter aller eingehenden Speisen kann die vermischten Nahrungsbestandteile nicht gesondert behandeln.

Allein die Makronährstoffe Kohlenhydrate, Proteine und Fette, werden im Magen unterschiedlich verdaut. Dass sich die Kohlenhydrate in stärkereich und stärkearm unterteilen, die wiederum jeweils anders verwertet werden, soll hier nur am Rande erwähnt werden.

Proteine bedürfen für ihre Zersetzung im Magen dort ansässiger Enzyme. Die Kohlenhydratverdauung hingegen beginnt im Mund und wird erst nach der Magenpassage im Dünndarm fortgesetzt. Fett wird noch wieder anders verdaut.

Wie soll nun aber der Magen entscheiden, für welches Lebensmittel er die optimalen Verdauungsbedingungen schafft? Ohnehin ist alles beim Kauen im Mund miteinander zu einem Einheitsbrei vermischt worden. Keinesfalls kann der Magen es allen recht machen.

Schinken mit Melone als Beispiel für ungünstige Lebensmittelkombinationen
Tja, leider falsch kombiniert.

Beispiel für ungünstige Lebensmittelkombinationen

Gehen wir zur Veranschaulichung von einem Beispiel aus, das nur zwei zur gleichen Zeit verzehrte Lebensmittel beinhaltet: Fleisch und Obst. Hier kommt es wegen der stark differierenden Verdauungszeiten bereits im Magen zu Turbulenzen, wenn das Fleisch VOR dem Obst verspeist wird.

Obst ist unter Idealbedingungen, je nach Sorte, nach spätestens einer Stunde bereit, den Magen Richtung Dünndarm zu verlassen. Tierisches Eiweiß braucht länger, nämlich vier- bis fünfmal so lange. Der Magen steht jetzt vor einem Prioritätsproblem. Er kann es nur falsch machen: Gibt er die Passage des Speisebreis zugunsten des fertig verdauten Obstes in den Dünndarm frei, verhindert er immerhin die Bildung von Fuselalkoholen durch das Obst. Das begänne nämlich im Magen zu gären, hielte er es länger zurück, um dem Fleisch noch etwas Zersetzungszeit zu geben.

Doch wenn andererseits unzulänglich verdaute Proteinbestandteile verfrüht in den Dünndarm gelangen, führt dies zu noch größeren Problemen. Die Eiweißverdauung ist mit dem Verlassen des Magens nämlich beendet. Die Eiweißpartikel können im Dünndarm ob ihrer Größe nun nicht resorbiert werden, wandern quasi unverwertet weiter, und beginnen später im Dickdarm zu faulen.

Die Folgen ungünstiger Lebensmittelkombinationen

Dieser Umstand hat nicht bloß unangenehme Gasbildungen zur Folge, sondern kann bei langfristiger Beibehaltung dieser massiven Überforderung des Magen-Darm-Trakts unter anderem die Ansiedlung von Parasiten begünstigen, den Alterungsprozess beschleunigen und weit schwerer wiegende Erkrankungen verursachen, zu denen leider auch Krebs gehört.

Als mehr oder weniger unmittelbare Konsequenz können sich Allergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten etablieren, wenn der Dünndarm angesichts dieser wiederkehrenden Belastungen löchrich wird (leaky gut), größere Nahrungspartikel in den Körper eindringen lässt und das dort ansässige Immunsystem aktiviert.

So erkennst Du ungünstige Lebensmittelkombinationen

Die Rohkostlinge haben, motiviert durch eigene, lange ungelöste gesundheitliche Probleme, gründlich über ungünstige Lebensmittelkombinationen recherchiert und ausprobiert. Aus jahrelanger Erfahrung ist ein einzigartiger Online-Kurs entstanden, dessen Regeln weitestgehend einfach und nachvollziehbar gehalten sind.

Der Kurs gewährt Einblick in die Funktion der Verdauung, geht auf theoretische Hintergründe ein und stellt äußerst hilfreiche Kombinations-Handouts zur Verfügung. Er bietet zahlreiche leicht zuzubereitende Rezepte für optimale Lebensmittelkombinationen. Mit Hilfe dieser Praxis lassen sich deren Grundregeln schnell erlernen und in die tägliche Ernährung integrieren.

Dabei spielt es keine Rolle, welche Art der Ernährung du favorisierst. Der Kurs ist auf alle Ernährungsformen anwendbar.

Medizinischer Haftungsausschluss

Die hier angebotenen Inhalte dienen ausschließlich der neutralen Information und allgemeinen Weiterbildung. Sie stellen keine Empfehlung oder Bewerbung der beschriebenen oder erwähnten diagnostischen Methoden, Behandlungen oder Arzneimittel dar. Der Text erhebt weder einen Anspruch auf Vollständigkeit noch kann die Aktualität, Richtigkeit und Ausgewogenheit der dargebotenen Information garantiert werden. Der Text ersetzt keinesfalls die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker und er darf nicht als Grundlage zur eigenständigen Diagnose und Beginn, Änderung oder Beendigung einer Behandlung von Krankheiten verwendet werden. Konsultieren Sie bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden immer den Arzt Ihres Vertrauens! Die HeilBAR übernimmt keine Haftung für Unannehmlichkeiten oder Schäden, die sich aus der Anwendung der hier dargestellten Information ergeben.

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